Unser Garten ist kein fertiges Projekt, sondern ein lebendiger Prozess.
Was heute wächst, verändert sich morgen – und genau das macht ihn aus.
Aus ehemaligem Ackerland ist ein vielfältiger Lebensraum entstanden.
Neben dem Hausgarten gehören dazu ein Gemüse- und Beerengarten, ein Kräutergarten, eine Streuobstwiese, Wildhecken, Wasserflächen und Wiesenbereiche. Alles greift ineinander – nichts steht für sich allein.
Im Gemüse- und Blumengarten arbeiten wir nach Market-Garden-Prinzipien: viele Kulturen auf engem Raum, klare Strukturen, wechselnde Fruchtfolgen, aber auch Blumen.
Der Kräutergarten ist zugleich Nutzgarten und Rückzugsort – mit duftenden Pflanzen, Blüten für die Insekten und einem Wasserbecken, das im Sommer zum Verweilen einlädt.
Unser Anspruch ist kein perfekter Garten, sondern ein funktionierendes Ökosystem.
Wir arbeiten mit der Natur, nicht gegen sie:
Viele Tierarten – von Bienen bis zu Vögeln und Kleinstlebewesen – sind fester Bestandteil dieses Systems und machen sichtbar, ob es funktioniert.
Dass dieser Weg trägt, wurde im September 2025 bestätigt:
Unser Garten wurde von „Natur im Garten NRW“ ausgezeichnet.
Für uns ist das keine Auszeichnung für einen Zustand, sondern für eine Haltung.
Wir sehen den Garten als Lernort, als Lebensraum und als Einladung, Natur wieder bewusster wahrzunehmen.
Wer unseren Garten durchwandert, sieht keinen Showgarten, sondern einen Ort, der lebt.